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el naila8.2.2017 - +++ Frankenwäldler nimmt nach Verkehrsunfall Reißaus und verunglückt abermals +++

Bad Steben/Naila. Diesen rabenschwarzen Tag wird ein 70jähriger Frankenwäldler wohl so schnell nicht mehr vergessen, denn er hatte als Fahrer eines Pkw`s binnen einer halben Stunde gleich zwei Verkehrsunfälle verursacht. Auf seiner Fahrt von Thierbach nach Naila streifte er kurz nach 18.00 Uhr mit seinem Pkw einen entgegenkommenden Touran, wobei die beiden Außenspiegel der Autos zu Bruch gingen. Obwohl die Touranfahrerin sogar auf das rechte Straßenbankett ausgewichen war, konnte sie den Zusammenstoß mit dem gefährlich links fahrenden Autofahrer nicht mehr verhindern. Zur Verwunderung der Touranfahrerin und ihres Beifahrers hielt der Unfallverursacher jedoch nicht einmal an, sondern fuhr schnurstracks in Richtung Naila auf und davon. Da nicht nur der Außenspiegel kaputt ging, sondern auch Beschädigungen an Fahrertür und Kotflügel entstanden waren, wurden ihr damit ein Blechschaden von mehr als 2.000 EURO hinterlassen. So blieb der Geschädigten gar nichts anderes übrig, als die Nailaer Polizei zu alarmieren, die sofort die Fahndung nach dem Unfallflüchtigen aufnahm. Aufgrund der an der Unfallstelle aufgefundenen Spiegelteile und des von Unfallzeugen abgelesenen Kennzeichenfragments richtete sich die Fahndung nun gegen den Fahrer eines Opels. Zeitgleich gegen 18.30 Uhr unterlief dem 70jährigen das zweite Unfallmissgeschick, denn er touchierte in der Nailaer Jean-Paul-Straße ein geparktes Auto. Geschätzter Unfallblechschaden: 2.000 EURO pro Wagen. Bei der polizeilichen Unfallaufnahme wurde dann sogleich festgestellt, dass bei dem Opel außer dem jetzt erlittenen Unfallschaden auch noch ein Außenspiegel fehlte, womit der flüchtige Unfallverursacher des ersten Unfalls gefunden war. Der 70jährige muss sich nun wegen Verkehrsunfallflucht verantworten. Glück im Unglück für die Touranfahrerin, dass auch sie nun mit der Begleichung ihres erlittenen Unfallschadens rechnen kann.

 

+++ Sattelzug mit ungesicherter Ladung gestoppt +++

Berg. Zollbeamte und eine Streife der Nailaer Polizei haben in der Nacht zum Mittwoch in Berg einen Sattelzug gestoppt, der durch seine ungesicherte Ladung aufgefallen war. Die Art und Weise wie die drei Fahrer aus der Ukraine die Ladung gesichert hatten war höchst gefährlich, denn sie war sprichwörtlich überhaupt nicht vorhanden. Ein Radlader, ein Personenwagen und 18 große Reifen für Lastwagen waren weder mit Spanngurten noch mit anderen Sicherheitsmaßnahmen gegen Verrutschen oder Herabfallen gesichert. Die Sicherheit für den allgemeinen Verkehr war dadurch derart gefährdet, dass den Nailaer Polizeibeamten nur eines übrig geblieben ist, nämlich dem Fahrertrio die Weiterfahrt zu verbieten. Erst Stunden später, nachdem der Missstand beseitigt worden war, durfte der Transport in Richtung Ukraine dann wieder starten. Vorher musste der Verantwortliche der drei Fahrer aufgrund des Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung natürlich noch eine Verwarnung bezahlen.

 

+++ Ladendieb nachträglich geschnappt +++

Bad Steben. Analog des Sprichworts „Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht“ ist am Dienstagvormittag ein Ladendieb geschnappt worden. Das Verkaufspersonal eines Bad Stebener Einkaufsmarktes erkannte den 72jährigen Mann als denjenigen Täter wieder, der am Samstagvormittag im gleichen Markt als Ladendieb aufgefallen war. Dem Rentner war es dabei gelungen eine Wurst im Wert von 4 EURO zu stehlen und gleichzeitig zu entwischen. Diesmal ging seine Rechnung nicht auf, da die Polizei alarmiert wurde und er den Diebstahl vom Samstag zugab, erhält der 72jährige jetzt nachträglich eine Anzeige.

 

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