3.8.2026 – +++ Zu schnell auf der B15 unterwegs +++
Hof/B15.- In einem auf 100 km/h begrenzten Abschnitt der B15 zwischen Hof und Rehau waren die Messgeräte der Verkehrspolizei aus Hof am 02.08.2026 in den Nachmittagsstunden in Position gebracht.
Bei der siebenstündigen Geschwindigkeitskontrolle durchfuhren fast zwei Tausend Fahrzeuge die Strahlen der Messgeräte. 31 davon waren zum Teil viel zu schnell unterwegs und lösten damit den Blitz aus.
Während 19 Temposünder noch mit einem Verwarnungsgeld und somit dem sprichwörtlichen „Blauen Auge“ davonkommen werden, müssen die restlichen zwölf Schnellfahrer wohl tiefer in die Tasche greifen müssen.
Denn hier werden Bußgelder fällig und regelmäßig ein Punkt in Flensburg angeschrieben.
Bei einem 40-jährigen Fahrer eines BMW aus dem Raum Hof kommt zusätzlich noch ein Fahrverbot von einem Monat hinzu. Der Oberfranke war mit fast 150 km/h unterwegs, als es blitzte. Er muss sich auf 320 Euro Geldbuße, zwei Punkte und ein einmonatiges Fahrverbot einstellen.
+++ Im Schlaf gegen die Schutzplanke +++
A9/Stammbach.- Eine 70-jährige Fahrerin aus Mittelfanken landete am 02.08.2026 mit ihrem Seat in den Leitplanken und fuhr anschließend weiter.
Nun erwartet die Frau ein Verfahren wegen mehreren Verkehrsdelikten. Denn nachdem sie gegen 09.45 Uhr nach rechts von der Fahrbahn abgekommen war und mit der Leitplanke dort kollidierte, setzte sie die Fahrt auf der A9 in Richtung Berlin fort.
Ein aufmerksamer Zeuge des Vorfalls teilte den Verkehrsunfall den Beamten am Polizeinotruf mit. Wenig später konnte eine Streife der Autobahnpolizei aus Hof die Frau mit ihrem ziemlich beschädigten Seat stoppen. Den Beamten offenbarte die Mittelfränkin hier auch die Unfallursache. Denn sie verfiel wohl kurz vor dem Crash in einen Sekundenschlaf.
Die Beamten beziffern den Sachschaden insgesamt auf zwölf Tausend Euro, wobei auch einige Teile der Leitplanke in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die Unfallverursacherin blieb glücklicherweise unverletzt.
Sie muss nun jedoch mit einem Strafverfahren wegen Unfallflucht und auch einer Straßenverkehrsgefährdung rechnen.
Ein Sekundenschlaf ist ein Anzeichen für eine Übermüdung, die zu Verkehrsuntüchtigkeit führen kann. Kommt es dann zu einem Verkehrsunfall, wird es ein Fall für den Staatsanwalt.
