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el vpi1.9.2026 - +++ Acht Verletzte nach Unfall auf der A9 +++

A9/Münchberg.- Einen größeren Rettungseinsatz zog ein Verkehrsunfall nach sich, der sich in den frühen Morgenstunden des 01.09.2026 auf der A9 bei Münchberg/LKr Hof in Richtung Nürnberg ereignete. Die Autobahn war in diesem Abschnitt für drei Stunden komplett gesperrt, der Verkehr wurde über eine Umleitungsstrecke geführt.

Nach Feststellungen der Beamten der Autobahnpolizei aus Hof war ein 65-jähriger Berufskraftfahrer aus Tschechien gegen 00.22 Uhr mit einem Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs und scherte aus, um einen anderen Sattelzug zu überholen. Er übersah dabei ein Wohnmobil mit Anhänger, das von einem 64-jährigen Mann aus dem Landkreis Bayreuth auf dem mittleren Fahrstreifen gesteuert wurde.

Es kam zu einer Kollision in deren Folge das Wohnmobil Gespann gegen die Leitplanke gedrückt wurde und ins Schleudern geriet. Der 55-jährige Fahrer eines Renault Kleinbus aus Polen befand sich gerade auf dem linken Fahrstreifen und konnte einen Auffahrunfall nicht vermeiden. Es befanden sich sieben Personen in dem Kleinbus, die durch den Zusammenstoß allesamt mehr oder weniger schwer verletzt wurden. Auch der 55-Jährige erlitt einen Knochenbruch.

Sieben Verletzte im Alter zwischen 38 und 68 Jahren wurden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Für eine 47-jährige schwer verletzte Frau war ein Rettungshubschrauber eingesetzt, der sie in ein Nürnberger Klinikum flog. Der 65-jährige Unfallverursacher sowie die Insassen des Wohnmobil-Gespanns blieben unverletzt.

Neben zwei Streifen der Autobahnpolizei aus Hof waren zahlreiche Rettungsfahrzeuge, ein Rettungshubschrauber, Retter der Feuerwehren Münchberg und Helmbrechts und ein Trupp der Autobahnmeisterei an der Unfallstelle eingesetzt.

Laut polizeilichen Schätzungen beläuft sich der Sachschaden auf mindestens hundert Tausend Euro.

Die Beamten leiteten gegen den 65-Jährigen ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung ein.

+++ 62 km/h bei erlaubten 80 km/h +++

Hof/LKr Hof.- Mehr als um das Doppelte zu schnell war am 30.08.2026 ein 30-jähriger Fahrer aus dem Bereich Bayreuth auf der B15 zwischen Hof und Leupoldsgrün unterwegs.

Auf der vierspurig ausgebauten Bundesstraße gilt Tempolimit 80 km/h und die überwiegende Mehrheit der Fahrer hielt sich auch daran. Von im Zeitraum von sieben Stunden gemessenen 1167 Fahrzeugen waren 50 schneller unterwegs, als die maximal erlaubten 80 km/h.

33 von ihnen begingen nur geringfügige Überschreitungen und kommen mit Verwarnungen davon. Die restlichen 17, darunter der 30-jährige Bayreuther, müssen hingegen mit Bußgeldanzeigen rechnen.

Der Fehltritt des Oberfranken könnte ihm teuer zu stehen kommen. Denn laut Bußgeldkatalog muss dafür mit sechs Hundert Euro Geldbuße, zwei Punkten in Flensburg sowie zwei Monaten Fahrverbot gerechnet werden.



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