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el vpi30.4.2026 – +++ Ohne Führerschein und unter Drogen +++

A93/Gattendorf.- Dass ein 28-jähriger Mann aus Kroatien seinen Führerschein zuhause vergessen hat, wollten die Beamten der Autobahnpolizei aus Hof ihm bei einer Kontrolle am 29.04.2026 nicht abnehmen. Der Mann war um 10.50 Uhr in Richtung Norden auf der A93 unterwegs gewesen, als die Polizisten ihn und seine zwei Kollegen mit seinem VW stoppten.

Eine Überprüfung im kroatischen Führerscheinregister an Ort und Stelle ergab, dass der Führerschein des 28-Jährigen dort für ungültig erklärt wurde. Mit den Erkenntnissen konfrontiert, räumte der Führerscheinlose ein, dass er wegen einer Fahrt unter Drogen in seiner Heimat den Führerschein abgeben musste. Grund genug für die Beamten, auch seine aktuelle Fahrtüchtigkeit in Frage zu stellen. Sie boten ihm einen Drogentest an, den er mit einem positiven Ergebnis auf die Droge Amphetamin absolvierte.

Die Beamten verboten dem Drogenkonsumenten die Weiterfahrt und ordneten eine Blutentnahme zur Beweissicherung bei ihm an. Außerdem nahmen sie eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz gegen ihn auf. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen übernahm das Lenkrad der 38-jährige Mitfahrer, der seinen Führerschein dabei hatte und sich als fahrtüchtig erwies.

 

+++ Überladung: 40 Prozent +++

A93/Gattendorf.- Augenscheinlich erheblich überladen war ein Holztransporter, der am 29.04.2026 auf der A93 in Richtung Norden gegen 12.40 Uhr unterwegs war. Denn das Ladevolumen war komplett ausgereizt und die Reifen wurden unter der Last bereits sichtbar plattgedrückt. Die Beamten eskortierten den Transporter in einen Autobahnparkplatz, wo eine mobile Waage der Hofer Verkehrspolizei einsatzbereit aufgebaut war. Der 60-jährige aus dem Landkreis Hof war mit den Stämmen von Sachsen in den Landkreis Wunsiedel unterwegs.

Auf der Waage brachte es sein Vehikel im Anschluss auf über 56 Tonnen, bei erlaubten 40 Tonnen! Die Beamten berechneten eine Überladung von über 40 Prozent und ordneten die Abladung von Stämmen bis zum Erreichen der der zulässigen 40 Tonnen an.

Gegen den 60-jährigen Oberfranken leiteten sie ein Bußgeldverfahren ein.

 

+++ Abstände überprüft +++

A93/Regnitzlosau.- Eine Abstandskontrolle auf der A93 stand bei den Verkehrspolizisten aus Hof für den 29.04.2026 auf dem Dienstplan. Und einmal mehr waren erhebliche Unterschreitungen der Mindestabstände festzustellen. 50 Meter hätte ein 53-jähriger Brummifahrer aus Tschechien zum Vorausfahrenden mindestens einhalten müssen, doch die Messgeräte registrierten lediglich etwas mehr als die Hälfte davon. Eine Streifenbesatzung stoppte den 40-Tonner und nahm eine Bußgeldanzeige gegen den Abstandssünder auf. Er hinterlegte eine Sicherheitsleistung bei den Beamten.  

Die Fahrerin eines Citroen aus Österreich hielt bei einer Geschwindigkeit von 117 km/h einen Abstand von lediglich 16 Metern für ausreichend, obwohl nach der Faustregel „Halber Tacho“ mindestens 58,5 Meter erforderlich gewesen wären. Die Frau aus der Alpenrepublik muss nun mit Post von der Bußgeldstelle aus Bayern rechnen. Für ihren Verstoß sieht der Bußgeldkatalog (BGK) 160 Euro Geldbuße, zwei Punkte in Flensburg und einen Monat Fahrverbot vor.



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