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el vpi30.3.2026 - +++ Drogencocktail und Messer an Bord +++

A9/Münchberg.- Auf einem Parkplatz neben der A9 bei Münchberg stoppte eine Streife der Hofer Autobahnpolizei am 29.03.2026 gegen 17.45 Uhr einen Kleintransporter mit tschechischen Kennzeichen und traf hier drei Männer im Alter von 32, 34 und 45 Jahren an, die auf dem Weg zu einer Baustelle im süddeutschen Raum waren.

Die Polizisten entschlossen sich zu einer Durchsuchung im Sinne der sogenannten Schleierfahndung und mussten im Anschluss einschreiten. Denn bei dem 34-Jährigen konnte neben einer kleinen Menge Kokain noch ein anderes verdächtiges weißes Pulver, ein getrockneter Fliegenpilz und eine Ampulle mit flüssigen LSD aufgefunden werden.

Dem 45-jährigen Kollegen des 34-Jährigen hätte ein Griff in die Bauchtasche genügt, um an ein Einhandmesser zu gelangen. Außerdem hatte er dem Betäubungsmittelgesetz zuzuordnende Psycho-Pilze dabei.

Auch den Dritten im Bunde, einem 32-Jährigen aus dem tschechischen Ort Decin, mussten die Polizisten anzeigen. Neben einem ebenfalls zugriffsbereiten Einhandmesser, hatte er mehrere Tablettenbruchstücke eines ebenfalls dem Betäubungsmittelgesetz unterliegenden Medikaments in der Hosentasche dabei.

Die Beamten beschlagnahmten die Drogen und wiesen die Besitzer der Messer an, diese nun nicht mehr zugriffsbereit mitzuführen. Außerdem kam bei dem 45-jährigen Fahrer des Kleintransporters der Verdacht auf, dass er möglicher Weise unter Drogen stehen könnte. Entsprechende typische Anzeichen wies er jedenfalls auf. Ein Test bestätigte den Verdacht auf die beiden Drogen Kokain und Cannabis. Die Beamten ordneten zu Beweiszwecken bei dem Drogenkonsumenten eine Blutentnahme an und verboten ihm erst einmal die Weiterfahrt.

Das Steuer konnte der 32-Jährige übernehmen, weil er offensichtlich fahrtüchtig war.

 

+++ Viele Fahrverbote auf der A93 +++

A93/Selb.- Eine sechsstündige Geschwindigkeitskontrolle der Hofer Verkehrspolizei am gestrigen Sonntag auf der A93 bei Selb endete mit einem ernüchternden Ergebnis. Denn von nahezu vier Tausend gemessenen Fahrzeugen waren bei maximal erlaubten 80 km/h weit mehr als zehn Prozent gleich so viel zu schnell unterwegs, dass nun 501 Bußgeldanzeigen verschickt werden müssen. 16 Temposünder werden sich hier auch auf ein mindestens einmonatiges Fahrverbot einstellen müssen.

So auch ein 40-Jähriger Mann aus Österreich, der mit seinem VW mit 134 km/h unterwegs war, als es blitzte. Der Bescheid, den ihm die bayerische Bußgeldstelle zuschicken wird, enthält nämlich neben einer Geldbuße von 480 Euro und zwei Punkten in Flensburg auch ein vierwöchiges Fahrverbot.



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