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el vpi10.3.2026 – +++ Übermüdet in die Leitplanken +++

A93/Trogen.- Auf der A93 in Richtung Autobahndreieck Hochfranken unterwegs war am 09.03.2026 ein 51-jähriger Mann mit seinem VW unterwegs, als ihn gegen 09.15 Uhr die Müdigkeit übermannte. Im Sekundenschlaf driftete sein Auto unkontrolliert immer weiter nach rechts ab und schrammte schließlich seitlich an der Leitplanke entlang. Die rechte Seite wurde dadurch auf ganzer Länge zerbeult und zerkratzt. Die Autobahnpolizisten aus Hof beziffern den Schaden auf rund zehn Tausend Euro. Der 51-Jährige aus dem Landkreis Regensburg blieb indes unverletzt. Dass Einschlafen am Steuer eines Kraftfahrzeugs kein Kavaliersdelikt ist, erfuhr der Oberpfälzer im Anschluss von den Beamten. Denn sie leiteten gegen ihn ein Strafverfahren wegen einer Straßenverkehrsgefährdung ein.

 

+++ Abstand im Fokus +++

A9/Stammbach.- Eine Abstandsmessung stand am 09.03.2026 auf dem Dienstplan der Verkehrspolizisten aus Hof. Vier Stunden lang waren die Messgeräte während des Vormittags auf der A9 bei Stammbach in Position gebracht, wobei 25 zum Teil erhebliche Unterschreitung der Mindestabstände aufgezeichnet wurden.

Der Fahrer eines Sattelzugs aus Sachsen hätte zum Vorausfahrenden einen Abstand von mindestens 50 Metern einhalten müssen. Tatsächlich waren es jedoch gerade einmal 20 Meter, was dem Berufskraftfahrer nun eine Bußgeldanzeige einbringen wird.

Ebenfalls auf Post von der Bußgeldstelle aus Bayern wird sich ein Mercedes-Benz Fahrer aus dem Raum Bielefeld einstellen müssen. Bei einer Geschwindigkeit von 145 km/h hätte der Mann aus Nordrhein-Westfalen nach der Faustformel „Halber Tacho“ einen Mindestabstand von 72,5 Metern einhalten müssen. Die Messgeräte zeichneten jedoch lediglich 20 Meter auf, was nun teuer werden dürfte. Denn der Bußgeldkatalog sieht hierfür eine Geldbuße von 240 Euro, zwei Punkte in Flensburg und zwei Monate Fahrverbot vor.



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