28.2.2026 – +++ Sattelzug flüchtet nach Unfall +++
Münchberg/A9.- Am Freitagmorgen kam es auf der A9 bei Münchberg in Richtung Berlin zu einem Verkehrsunfall. Eine Person wurde leicht verletzt, der Verursacher flüchtete.
Ein Sattelzug wechselte gegen 07:50 Uhr auf den mittleren Fahrstreifen und übersah einen Mercedes Sprinter. Der 41-jährige Fahrer musste dem ausscherenden Sattelzug ausweichen und zog deshalb auf die linke Fahrspur. Ein dort fahrender VW Golf konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr dem Sprinter hinten auf. Bei dem Zusammenstoß wurde der 45-jährige Fahrer leicht verletzt. Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 100.000 Euro.
Die Verkehrspolizei Hof führt Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung sowie unerlaubten Entfernens von der Unfallörtlichkeit und bittet um sachdienliche Hinweise zum unfallverursachenden Sattelzug unter der Tel. 09281/704-803 mitzuteilen.
+++ Mehrere Verstöße bei LKW-Kontrolle +++
Münchberg/A9.- Bei der Überprüfung eines Sattelzuges stellten Beamte der Kontrollgruppe Schwerverkehr der Hofer Verkehrspolizei teilweise gravierende Verkehrsverstöße fest.
Gegen 11:00 Uhr geriet ein auf der A9 in Richtung Süden fahrender Sattelzug mit türkischer Zulassung ins Visier der Beamten. Bei der anschließenden Kontrolle in Münchberg zeigte sich der 58-jährige Berufskraftfahrer von Anfang an sehr uneinsichtig. Der Grund hierfür wurde dann bei der Überprüfung des Fahrzeugs bekannt: Der Auflieger überschritt die erlaubte Mindesthöhe von 4 Metern, außerdem wurden bei der Auswertung seines Digitalen Kontrollgerätes diverse Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten festgestellt. Auch mit der erlaubten Mindestgeschwindigkeit nahm es der LKW-Fahrer nicht so ernst. Es wurden so viele Verstöße festgestellt, dass das Bußgeld am Ende vervierfacht wurde.
Insgesamt musste der Mann allein für die Geschwindigkeitsverstöße eine Sicherheitsleistung in Höhe von fast 700 Euro für die zu erwartende Geldbuße hinterlegen. Des Weiteren muss er mit einem Fahrverbot in Deutschland rechnen.
+++ Unfallflucht auf der A9 +++
Berg/A9.- Ein LKW verursachte am Freitagnachmittag einen Verkehrsunfall und entfernte sich danach unerlaubt von der Unfallstelle.
Gegen 14:00 Uhr fuhr eine 45-jährige Frau mit einem Ford Fiesta bei Berg auf der A9 im Baustellenbereich in Richtung Berlin. Beim Überholen des auf der rechten Spur fahrenden LKW kam dieser auf ihren Fahrstreifen, weshalb die Fahrerin des Fords nach links ausweichen musste. Dabei stieß sie gegen den linksseitigen Fahrbahnbegrenzer und zog sich einen Schaden am Fahrzeug in Höhe von etwa 2.000 Euro zu. Die Verkehrspolizei Hof ermittelt nun wegen einer Verkehrsunfallflucht gegen einen unbekannten Täter.
Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sachdienliche Hinweise bei der Verkehrspolizei Hof telefonisch unter der 09281/704-803 zu melden.
+++ Gefälschter Führerschein beschlagnahmt +++
Berg/A9.- Zivilfahnder stellten am Freitagabend bei einer Kontrolle am Autohof Berg einen gefälschten Führerschein fest.
Gegen 20:00 Uhr fiel einer Streifenbesatzung der Hofer Grenzpolizeigruppe ein VW Golf aus dem Zulassungsbezirk Märkisch-Oderland auf. Bei der anschließenden Kontrolle zeigte der 21-jährige Fahrzeugführer einen ukrainischen Führerschein vor. Bei der Überprüfung des Dokuments wurden mehrere Fälschungsmerkmale festgestellt, weshalb ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung und Fahren ohne Fahrerlaubnis eröffnet wurde. Das Dokument wurde beschlagnahmt, die Weiterfahrt vor Ort beendet.
+++ Fahrt unter Drogeneinfluss +++
Berg/A9.- Bei einer Verkehrskontrolle stellten Beamte der Verkehrspolizei Hof drogentypische Auffälligkeiten eines 30-jährigen Fahrzeugführers fest. Der Drogentest verlief positiv auf gleich mehrere Substanzen.
Am Freitagabend kontrollierte eine uniformierte Streife einen Mercedes-Vito. Der Fahrer verhielt sich bei der Kontrolle sehr nervös und es wurden mehrere Auffälligkeiten festgestellt, die auf einen Drogenkonsum hindeuteten. Darauf angesprochen war der Mann mit der Durchführung eines Drogentests einverstanden. Dieser verlief positiv auf unterschiedliche Substanzen. Der Verdacht des Konsums von Marihuana, Kokain, Amphetaminen und Opiaten erhärtete sich, weshalb eine Blutentnahme angeordnet und durch einen Arzt durchgeführt wurde. Die Weiterfahrt wurde vor Ort beendet.
Den Mann erwartet ein Bußgeldverfahren, sollte die Blutentnahme den Anfangsverdacht bestätigen. Das zu erwartende Bußgeld beträgt mindestens 500 Euro, sowie ein Monat Fahrverbot. Darüber hinaus wird sich die Fahrerlaubnisbehörde Gedanken hinsichtlich der charakterlichen Eignung des Fahrers zum künftigen Führen von Kraftfahrzeugen machen müssen.
+++ Falscher Führerschein auf Handy vorgezeigt +++
Berg/A9.- Bei Kontrolle Führerschein auf Handy vorgezeigt, Verkehrspolizei Hof leitet Strafverfahren ein.
Am Freitag führten Beamte der Grenzpolizeigruppe Hof eine Kontrolle eines BMW aus dem Zulassungsbezirk Berlin an der Rastanlage Frankenwald durch. Der 39-jährige Fahrzeugführer gab an, seinen Führerschein zu Hause vergessen zu haben. Bei der anschließenden Überprüfung stellten die Polizisten aber fest, dass ihm die Fahrerlaubnis bereits entzogen wurde. In der Zwischenzeit kam der Mann zu den Beamten und teilte mit, dass seine Frau ein Bild seines Führerscheins geschickt hätte. Bereits anhand des Fotos erkannten die erfahrenen Zivilfahnder, dass es sich um ein gefälschtes Dokument handelte.
Es wurde ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung und Fahren ohne Fahrerlaubnis eröffnet. Die Weiterfahrt wurde unterbunden.
