11.2.2026 - +++ Mit Drogen im Blut unterwegs +++
A9/Münchberg.- „Drogentypische Ausfallerscheinungen“ erkannten die Beamten der Autobahnpolizei am 11.02.2026 in den frühen Morgenstunden bei einem 44-jährigen Mann aus Polen.
Die Streifenbesatzung hatte den Audi des Mannes gegen 02.45 Uhr auf der A9 bei Münchberg für eine Kontrolle im Sinne der Schleierfahndung für gut befunden und musste anschließend einschreiten.
Denn die Polizisten brauchten nicht lange, um den 44-jährigen Fahrer als regelmäßigen Konsumenten von Drogen zu erkennen. Sie boten ihm einen Drogentest an, der erwartungsgemäß positiv gleich auf mehrere Drogen ausfiel. Da der Verdacht nahe lag, dass der Mann die Drogen auch dabeihaben könnte, durchsuchten die Beamten ihn und sein Gepäck. Neben einer kleinen Menge Amphetamin tauchten dabei auch mehrere Gramm der berüchtigten Droge Crystal und eine Reihe verschreibungspflichtiger Medikamente auf.
Die Beamten beschlagnahmten alles und ordneten gegen den verkehrsuntüchtigen Drogenkonsumenten eine Blutentnahme an. Außerdem verboten sie ihm die Weiterfahrt und leiteten gegen ihn ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr sowie Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.
+++ Beim Überholen nicht aufgepasst +++
A72/Trogen.- Auf rund 26.000 Euro beziffern die Beamten der Autobahnpolizei aus Hof den Sachschaden, der bei einem Verkehrsunfall auf der A72 am 10.02.2026 entstand. Kurz nach 14 Uhr war ein 19-jähriger Sachse mit einem Sattelzug in Richtung Chemnitz unterwegs und scherte zum Überholen aus. Dabei übersah er den Audi eines 44-jährigen Vogtländers. Es kam zu einer seitlichen Kollision in deren Verlauf der Audi des 44-Jährigen massiv in die Leitplanke gedrückt wurde. Verletzt wurde keiner der beiden Sachsen. Der Schaden an dem Audi beläuft sich jedoch auch immerhin 25.000 Euro. Die Polizisten leiteten gegen den jungen Berufskraftfahrer ein Bußgeldverfahren ein.
+++ Blitzer in „Zone 30“ +++
Rehau/LKr Hof.- Jeder Zehnte war bei einer Geschwindigkeitskontrolle der Hofer Verkehrspolizei am 10.02.2026 in der Pilgramsreuther Straße zu schnell unterwegs. 279 Fahrzeuge fuhren in einem Zeitraum von fünf Stunden durch die Strahlen, wobei der Blitz 30-mal auslöste. Die Beamten hatten die Messstelle in einer Zone 30 km/h auf dem Einsatzplan stehen, denn sie befindet sich in unmittelbarer Nähe einer Schule.
20 Temposünder werden mit einer Verwarnung davonkommen, denn der Verstoß gilt als geringfügig. Die restlichen Zehn werden Bußgeldbescheide zugschickt bekommen. Eine 50-jährige Seat-Fahrerin aus dem Raum Hof war mit 64 km/h unterwegs, als der Blitz auslöste. Neben dem Bußgeld von 260 Euro und zwei Punkten in Flensburg muss sich die Frau nun auf ein Fahrverbot von einem Monat einstellen.
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