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el vpi28.11.2025 – +++ Blitzer auf der A72 +++

A72/Köditz.- Eine nächtliche Geschwindigkeitsmessung der Hofer Verkehrspolizei erbrachte am 27.11.2025 ein ernüchterndes Ergebnis. Denn von 2761 gemessenen Fahrzeugen waren 98 teilweise erheblich zu schnell unterwegs. Die Messgeräte waren im Zeitraum von fast sechs Stunden in einem auf maximal 120 km/h begrenzten Abschnitt der A72 in Richtung Chemnitz in Position gebracht. Sämtliche Temposünder waren gleich so viel zu schnell unterwegs, dass Bußgeldbescheide erlassen werden müssen. Regelmäßig sind dann Geldbuße und mindestens ein Punkt in Flensburg die Folgen. Vier Schnellfahrer müssen zusätzlich noch mit Fahrverbot rechnen. Ein 30-jähriger Fahrer eines Mercedes-Benz aus dem Bereich Hof hatte 170 km/h auf dem Tacho, als es blitzte. 320 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg sowie nun ein Monat Fahrverbot sind die Konsequenzen des Fehltritts.

 

+++ Mit Drogen am Steuer +++

A9/Berg.- Ein auf drei Drogen positives Ergebnis zeigte der Test, den am 27.11.2025 eine 22-Jährige aus Oberbayern bei einer Verkehrskontrolle auf der A9 absolvierte. Die junge Frau aus dem Landkreis Rosenheim war um 19 Uhr auf der A9 unterwegs gewesen, als eine Streifenbesatzung der Autobahnpolizei aus Hof auf ihren Ford aufmerksam wurde. Die Beamten stoppten das Auto bei Berg/Oberfranken und stellten Auffälligkeiten bei der Fahrerin fest, die sie als regelmäßige Konsumentin von Drogen in Frage kommen ließen. Ein freiwillig durchgeführter Test verlief positiv auf THC, Kokain und Morphium, weshalb die Beamten der 22-Jährigen an Ort und Stelle die Weiterfahrt erst einmal verboten. Die Polizisten ordneten eine Blutentnahme an und leiteten gegen die Drogenkonsumentin ein Verfahren nach dem Straßenverkehrsgesetz ein. 

 

+++ Böller und Elektroschocker beschlagnahmt +++

Selb. Drei junge Männer aus Nordhessen liefen am 27.11.2025 von Tschechien kommend mit ihrem Skoda um 17.39 Uhr bei einer Einreisekontrolle nach Bayern auf. Die Beamten der Bayerischen Grenzpolizei mussten im Anschluss einschreiten. Routinemäßig befragten die Beamten die Drei im Alter von 16, 17 und 18 Jahren nach verbotenen Gegenständen und Substanzen. Nachdem das Trio einstimmig verneinte, beließen es die Beamten nicht dabei und durchsuchten den Skoda stattdessen. Dabei tauchten in einer Ablage ein verbotener Elektroschocker, getarnt als Taschenlampe, sowie 40 illegale Böller auf. Somit standen Straftaten nach dem Sprengstoffgesetz und nach dem Waffengesetz im Raum. Als Besitzer der illegalen Gegenstände ermitteltet die Polizisten den 18-jährigen Fahrer und seinen 16-jährigen Bekannten. Die Beamten beschlagnahmten den Elektroschocker und die Böller. Weil die zwei jungen Hessen nach dem Gesetz als Jugendliche und Heranwachsende eingestuft sind, werden sie nun demnächst in Anwesenheit der Elternbei der Polizei in Kassel als Beschuldigte vorgeladen werden.



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