Anzeige

el vpi1.2.2023– +++ Nicht angepasste Geschwindigkeit führt zu Verkehrsunfall +++

A9/Münchberg.- Zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen auf der A9 bei Münchberg/LKr Hof wurde eine Streife der Autobahnpolizei aus Hof am 31.01.2023 in den Abendstunden beordert.

An der Unfallstelle angekommen, stellten die Beamten einen ziemlich demolierten BMW und einen Skoda mit einem massiven Frontschaden fest. Der Fahrer des BMW, ein 20-Jähriger, und der des Skoda, ein 58-Jähriger, beide aus dem Landkreis Hof, waren unverletzt.

Wie sich herausstellte, war der junge Oberfranke gegen 18.15 Uhr auf der winterlich glatten Fahrbahn mit einer nicht angepassten Geschwindigkeit auf der mittleren Spur in Richtung Nürnberg unterwegs gewesen, als der BMW außer Kontrolle geriet.

Im Verlauf der Schleuderpartie prallte das Auto zunächst von der Betongleitwand ab und kam nach rechts. Hier war der 58-Jährige Skoda-Fahrer unterwegs und es kam zu einer Kollision der beiden Fahrzeuge.

Schließlich kam der BMW nach einem Anprall an der rechten Leitplanke am Fahrbahnrand rundum demoliert zum Stehen.

Die Beamten beziffern den Sachschaden auf 26 Tausend Euro. Den jungen Unfallverursacher erwartet nun eine Bußgeldanzeige.

 

+++ Fahrt unter Drogen gestoppt +++

A9/Gefrees.- Auf einem Autobahnparkplatz bei Gefrees/LKr Bayreuth mussten am 31.01.2023 Beamte der Autobahnpolizei bei einer 42-jährigen Frau aus Berlin einschreiten.

Die 42-Jährige saß am Steuer ihres Opel, als die Streife sie um gegen 13.20 Uhr auf dem Parkplatz stoppte. Im Verlauf der Überprüfungen stießen die Beamten im Rucksack der Berlinerin auf ein Glasgefäß mit fast fünf Gramm Marihuana.

Außerdem kamen den Beamten Zweifel an der Verkehrstüchtigkeit der Frau, denn einen Test absolvierte sie mit einem positiven Ergebnis auf THC, dem Wirkstoff von Cannabis.

Zu Beweiszwecken unterzogen die Beamten die Frau einer Blutentnahme im Krankenhaus. Die Weiterfahrt untersagten sie der Frau erst einmal. Nun erwartet die Drogenkonsumentin ein Verfahren nach dem Betäubungsmittelgesetz.

 

+++ Brummifahrer ohne Fahrerlaubnis +++

A72/Feilitzsch.- Eigentlich hatte die beiden Beamten der Schwerlastgruppe aus Hof den Sattelzug mit polnischen Kennzeichen am 31.01.2023 deshalb gestoppt, weil sie den Verdacht hatten, dass der Anhänger samt Ladung zu hoch sein könnte.

Tatsächliche stellte sich eine Überhöhe von zwölf Zentimetern heraus, die der 59-jährige Berufskraftfahrer jedoch an Ort und Stelle beheben konnte.

Die Fahrt war trotzdem aus einem anderen Grund für den Mann zu Ende. Eine Überprüfung am Polizeicomputer ergab nämlich, dass dem Mann nach einem Verkehrsdelikt vom Gericht die Fahrerlaubnis für acht Monate entzogen wurde. Im Anschluss hätte er sich bei den deutschen Behörden um eine erneute Anerkennung seiner polnischen Fahrerlaubnis kümmern müssen. Dass er das nicht machte, räumte der Mann gegenüber den Beamten selbst ein.

Die Polizisten untersagten ihm die Weiterfahrt und nahmen eine Anzeige gegen den 59-jährigen Berufskraftfahrer auf. Seine Firma musste einen Ersatzfahrer auf die A72 schicken, bevor der Transport weitergehen konnte.

 

+++ Abstände unterschritten +++

A9/Stammbach.- Beamte der Hofer Verkehrspolizei bauten am 31.01.2023 die Gerätschaften für eine Abstandsmessung auf einer Brücke der A9 auf.

Während der einige Stunden dauernden Kontrolle wurden auch sieben ausländische Brummifahrer gestoppt, weil sie den vorgeschriebenen Mindestabstand zum Vorausfahrenden von 50 Metern teilweise erheblich unterschritten hatten.

Die Fahrer hinterlegten bei den Beamten Sicherheitsleistungen und wurden von den Beamten wegen einer Ordnungswidrigkeit angezeigt.



Diesen Beitrag teilen



FacebookTwitterGoogle Plus