10.2.2026 – +++ Hund reißt Reh +++
MÜNCHBERG. Einen Fall von Jagdwilderei beobachtete am Montagnachmittag eine Passantin auf einem Feld im Bereich Mechlenreuth.
Die Zeugin vernahm Tierschreie und 2sah dann, wie ein Hund ein zunächst nicht erkennbares Tier attackierte. Der Kampf fand auf einem Feld südlich des Neubaugebietes statt und dauerte etwa zehn Minuten. Danach rannte der Hund, dessen Halter weit und breit nicht zu sehen war, in Richtung Umspannwerk davon.
Es handelte sich um einen Hund, der etwa 60 Zentimeter Schulterhöhe aufwies. Er hatte hellbraunes Fell und sehr lange, dünne Beine sowie eine schlanke Statur. Am Halsband trug er ein Glöckchen.
Die hinzugerufene Streifenbesatzung fand auf dem Feld ein verendetes Reh vor. Wie auch der Jagdpächter bestätigte, starb dieses aufgrund des Hundeangriffes.
Im Rahmen der Absuche der Umgebung konnte der Hund nicht mehr angetroffen werden.
Die Polizeiinspektion Münchberg ermittelt wegen Jagdwilderei und bittet unter der Tel.-Nr. 09251/87004-0 um Hinweise auf den Hund, beziehungsweise dessen Halter.
+++ Überraschungs-Ei mit Crystal +++
MÜNCHBERG. Ein Überraschungs-Ei mit Anhaftungen von Crystal entdeckten am Montagnachmittag Polizisten bei der Kontrolle eines Kleintransporter-Fahrers.
Um 15.45 Uhr hielten die Beamten am Autohof den 36-jährigen Polen an, der dort mit seinem Renault unterwegs war. In der Fahrerkabine fanden sie die Kapsel eines Überraschungs-Eis und führten einen Drogensubstanztest an den Resten des darin enthaltenen Pulvers durch. Demnach handelte es sich um Crystal. Auf Nachfrage räumte der Mann den Konsum des Rauschgiftes ein und der Urintest bestätigte seine Angaben. Deswegen folgten eine Blutentnahme im Krankenhaus und die Unterbindung der Weiterfahrt.
Er erhält eine Anzeige wegen illegalen Besitzes von Crystal und wegen Fahrens unter Drogeneinfluss.
+++ Kampfmesser griffbereit +++
MÜNCHBERG. Ein zugriffsbereites Kampfmesser in der Ablage der Fahrertür brachte einem 30-jährigen Weißrussen am Montagabend eine Anzeige nach dem Waffengesetz ein.
Ihn kontrollierte eine Streife der Polizeiinspektion Münchberg gegen 20.40 Uhr am Autohof. Die Polizisten entdeckten das Kampfmesser mit einer Klingenlänge von 17 Zentimetern in der Türablage. Somit führte er dieses verbotswidrig in der Öffentlichkeit und musste das Messer den Beamten übergeben.
